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Thursday, April 19, 2007

warehouse of artifacts

Das Warenhaus der Artefakte / Das Warenhaus des Artifiziellen ist durch die Reproduzierbarkeit der Objekte gekennzeichnet. Der Prozess der Reproduktion kann vom Betrachter selbst erfolgen: Das Internet bietet die Moeglichkeit Bilder, Toene, Texte zu speichern, zu verfielfaeltigen oder anzusehen. Die Reproduktion erfolgt bei jedem Laden eines Bilds, eines Texts oder Tons. Im warehouse of artifacts multiplizieren sich die Produkte annaehernd unendlich. Die Objekte existieren als Repraesentationen in Form von Photos, Kopien und Scans. Der Zuschauer waehlt zentrale Objekte zur Konsumation und ordnet diese neu an. Die Mobilitaet der Konsumenten ist dabei nicht wichtig, denn mobil sind die Objekte, gleichsam globalistisch - von vielen Orten der Welt verfuegbar. Individuell relevante Objekte erhalten einen neuen, seriellen, Kontext, indem der Zuschauer diese neu komponiert. Jedes Objekt soll mit Beschreibungen unter Beruecksichtigung des Kunst - Koeffizienten veroeffentlicht werden.

Dazu Marcel Duchamp:




Die Objekte, ihre digitalen Abbilder, sind fuer den Betrachter kompatibel: Als Screensaver, als Desktophintergrund oder als Print. Der Mensch v2.0 kann die Objekte mittels Computer herunterladen und in seinem Gehirn in Beziehung zur Aussenwelt reflektieren. Nach dem ueberwundenen Moment der Singularitaet bietet ein Service Objekte zur Konfrontation mit dem Bewusstsein an: Decodierte Gedanken wirken auf die Objekte ein, so koennen Gedanken - Bilder Unterhaltung, Lernprozesse und vieles andere begleiten. Das warehouse of artifacts bietet dieses Service: Gedanken - Codes koennen mobil erworben und gespeichert werden.

Lebel, Robert (1972) Marcel Duchamp. Von der Erscheinung zur Konzeption. Koeln: M. DuMont. Pp. 165 - 167.

Creative Commons License

© Sybille Amber: Intellectual Property 2005/2006/2007

Monday, April 02, 2007

Objekt aus Holz




In kritischer Auseinandersetzung mit Schriftzeichen entstand diese Idee: Keltische Schriftzeichen und Runen konterkarieren esoterischen Hokuspokus zum Ende des zweiten Jahrtausends christlicher Zeitrechnung. Der hoelzerne Balken sollte mehr als zwei Meter lang sein und sehr alt aussehen, nicht bearbeitet. Grobe Ketten lassen das Objekt im Raum schweben, die die Schriftzeichen sollten genau gearbeitet und mit Blattgold ausgelegt werden. / This object counteracts with esoteric magic in the end of the second millenium of Christian time. The wooden object is raw and old, the writing in gold. Chains hold the obejct.

© Sybille Amber: Intellectual Property 2005/2006/2007